Erste Auflage, 88 Seiten
Verlag: BoD – Books on Demand
Erschienen: Berlin, 26. Mai 2026
ISBN-13: 978-369570212
KI - Kennzeichnungspflicht
Seit dem 2.8.2026 gilt in der EU die neue AI-Kennzeichnungspflicht für durch AI (KI)-erzeugte Bilder, Fotos, Filme, Videos, Musik.
In jedem Fall muss im oberen Eck ein Kennzeichen eingebrannt sein (z.B.: AI-erzeugt). Das gilt insbesondere für Personen, Landschaften und künstlich erzeugte Gegenstände, die vom Menschen als echt angesehen werden können. Über die Form der Kennzeichnung (z.B. Siegel) gibt es keine Vorschriften. Gefährlich soll wohl insbesondere sein, bei Facebook als frei verfügbare Tonfrequenzen und Melodien zu nutzen, die - wenn nicht gekennzeichnet, abmahnwürdig sein sollen, da von KI erzeugt.
KI-Crash in Südkorea
Ist der Kurs-Crash der Börsenwerte in Südkorea ein Vorbote für die Endzeitstimmung im Investment-Sektor für KI in 2027?
In der Schlacht um die weltweit beste KI-Lösung im Segment LLM (Large Language Model), Generative KI und Co. - investieren große Konzerne, wie Google, Microsoft, IBM, Amazon, Facebook und Unternehmen von Elon Musk viele Mrd.US-Dollar in Hard- und Software sowie KI-Training. Auch Open-Ai´s, wie Chat-GPT -stehen dem nicht nach. Ihnen dicht auf den Versen sind chinesische, indische, koreanische und japanische Unternehmen. Das Engagement europäischer Staaten ist da bisher eher zurückhaltend, eher auf Robotics fokussiert.
Insbesondere die technische Infrastruktur in Rechenzentren, Stromversorgung und Bereitstellung von Wasser haben inzwischen Ausmaße angenommen, die selbst auch unter den großen Playern Kooperationen untereinander erzwingen.
Im Zusammenhang mit diesen gigantischen Investitionen vermeldete der Trading-Insider GeVestor (1) in seinem Newsletter vom 3.8.2026, dass der Technologieindex KOSPI in der letzten Woche für mehrere südkoreanische Aktienkurse von Technologieunternehmen der KI-Branche riesige Kursschwankungen aufwies. Dies könne ein Hinweis auf zunehmende Unsicherheit bei Investoren und Börsenhändlern sein, die über das handelsübliche normale Maß an Schwankungen hinausgingen.
Dabei flossen in den letzten Monaten zunächst riesige Summen in den KI-Sektor, auch in Süd-Korea. Die Börsennotierungen stiegen schneller als die Gewinne. In einer solchen Phase reichten oft nur kleine Auslöser zum Kippen der Stimmungslage bei Anlegern, Gewinnmitnahmen sind die Folge. Zum Wochen-Abschluss zeigte sich wohl wieder eine starke Belebung der betroffenen Aktienkurse, Anleger ergriffen vorsichtig die Chance gefallener Aktienkurse im High-Tech-Segment, so GeVestor.
Auffällig ist aber dabei auch, dass beim Börsenhandel zunehmend KI-gestützte Modelle in die Kauf-Verkauf-Transaktionen eingriffen und das in Bruchteilen von Sekunden.
Es wird abzuwarten sein, wie sich die Märkte im kommenden Jahr insbesondere den USA entwickeln.
W.S.
(1) Unternehmensbereich GeVestor Financial Publishing Group, VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG